Neues bei Google Sitemaps: Erweiterung der Statistiken
Kategorie: Google, Suchmaschinen19. November 2005

Google hat am vergangenen Mittwoch seinen Dienst “Google Sitemaps” erweitert. Mit Hilfe von “Google Sitemaps” kann mit Hilfe einer XML-Datei der HTML-Inhalt eines Webserver dargestellt werden. Damit sollte es für Google unter anderem möglich werden, bisher nicht erfasste HTML-Dateien zu spidern. Was ansonsten insbesondere dann ein Problem darstellt, wenn diese Dateien von keiner anderen Quelle aus verlinkt wurden.
Im Gegenzug liefert Google nun einen Überblick über die von der Suchmaschine erfassten Statistiken zur eigenen Website. Informationen, die zwar noch sehr dürftig sind, aber zum Teil schon über das hinausgehen, was ein normaler Webmaster seinen Log Files entnehmen kann.
Um diese Statistiken zu erhalten, muss allerdings zunächst nach dem Login z.B. Google Mail oder Google Accounts die eigene Website dem ‘Konto hinzugefügt werden’. Dazu genügt es nicht die Adresse des Servers anzugeben. Der Webmaster muss zur Verifizierung eine leere HTML-Datei per FTP auf dem Server speichern, deren Name vom Verifikations-System Googles generiert wurde.
Danach erhält man beispielsweise eine Gegenüberstellung von 2 Sets mit jeweils 5 Suchbegriffen, die:
1. Bei Google-Suchen am häufigsten zu einer Nennung der Site in der Ergebnisliste führen und die
2. am häufigsten bei Google zu einem Klick geführt haben
Eine recht interessante Übersicht, auch wenn 5 Suchbegriffe viel zu wenig sind, um einen echten Überblick zu geben.
Auch weitere statistische Angaben sind zwar ganz interessant wie beispielsweise die Crawling Statistik, die Seitenanalyse (z.B. Encodierung) oder die vom Google-Bot gefundenen “Fehler”. Aber keine dieser Statistiken enthält augenblicklich so viele Informationen, dass man von einem echten Gewinn sprechen möchte.
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